Schulprogramm 12.2011.pdf
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SCHULPROGRAMM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BAUSTEINE DES SCHULPROGRAMMS

 

 

         A       1. Leitbild und Vorwort

                   2. Kurzfassung der Geschichte der GGS Vossenack

                   3. Ziele der Erziehungsarbeit

 

         B       Festlegung des inhalts- und qualitätsbezogenen

                   Anforderungsprofils

 

  1. Deutschunterricht
    1. Lesen ist mehr als eine Technik
    2. Schülerbücherei
  2. Mathematikunterricht
  3. Sachunterricht
  4. Außerschulischer Lernort: Jugendwaldheim Raffelsbrand

 

C       Feste – Feiern – Aktionen eines Schuljahres

 

D       Schule von 8 bis 1 und OGS

 

E       Förderverein

 

F       Förderkonzept Schuleingangsphase

 

G      Gemeinsamer Unterricht (GU)

 

H       Standort Bergstein

 

I        Fortbildungen

 


A

1.

 

Leitbild der GGS Vossenack/Bergstein

 

 

 

Die Zusammenarbeit zwischen allen am Schulleben Beteiligten ist geprägt von Vertrauen und gegenseitigem Respekt.

 

Die Kinder fühlen sich in einer kindgerechten Lernumgebung wohl und gestalten diese aktiv und selbstverantwortlich mit.

 

Ein von Interesse und Engagement geprägtes Arbeitsklima ist die Grundlage für guten Unterricht.

 

Für die Kinder werden durch Individualisierung Lernfortschritte erreichbar und erlebbar gemacht.

 

 

 

 

Vorwort

 

 

Das vorliegende Schulprogramm setzt sich aus den Bausteinen zusammen, die in den letzten Jahren wichtige Funktionen in unserer Grundschule eingenommen haben.

Kollegium und Elternschaft wissen um die Notwendigkeit, Ziele zu formulieren, Vereinbarungen einzugehen, Spielregeln für die Schüler aufzustellen und konsequent zu verfolgen, damit die Heranwachsenden behütet, aber gleichzeitig auch vorbereitet alle folgenden Schritte im Leben zunehmend eigenverantwortlich gehen können.

Ausgehend von den unterrichtlichen Kernbereichen Sprache, Mathematik und Sachunterricht zeigt das vorliegende Schulprogramm, dass den Kindern vielfältige Möglichkeiten der Entfaltung geboten werden, allerdings in Abhängigkeit von örtlichen, räumlichen und personellen Voraussetzungen am jeweiligen Schulstandort.

 

Das vorliegende Schulprogramm kann und soll nicht als „fertig“ bezeichnet werden. Neue Bausteine werden eingefügt werden (müssen), alte auf Aktualität überprüft werden.


2.

 

 

Kurzfassung der Geschichte der GGS Vossenack

 

Die Geschichte der Gemeinschaftsgrundschule Vossenack beginnt im Jahr 1973. Ein Jahr vorher, 1972, war die Gemeinde Hürtgenwald entstanden als ein Ergebnis der Kommunalreform in Nordrhein-Westfalen. 13 Ortsteile, vorher selbständige Gemeinwesen, bildeten von nun an eine größere Einheit, in der auch das öffentliche Schulwesen entsprechend der Schulreform von 1968 neu geordnet werden musste. Von ehemals 10 selbständigen Volksschulen blieben drei in der neuen Gemeinde:   2 Grundschulen, 1 Hauptschule.

Eine Grundschule davon ist die GGS Vossenack, die am 1.August 1973 mit 244 Kindern in 8 Klassen und 7 Lehrpersonen startete. Der Schuleinzugsbereich erstreckte sich auf die Ortsteile Vossenack, Raffelsbrand, Simonskall, Hürtgen, Kleinhau und Großhau.

Die Schuleinzugsbereiche in der Gemeinde Hürtgenwald wurden 1996 neu geordnet.

Zum jetzigen Zeitpunkt gehören zum Schuleinzugsbereich des Standortes Vossenack die Ortschaften Vossenack, Raffelsbrand, Simonskall und Hürtgen.

Zum Einzugsbereich des Standortes Bergstein gehören die Ortschaften Bergstein, Brandenberg und Zerkall.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.

Ziele der Erziehungsarbeit

 

 

 

 

 

 

  1. Die Grundschule ist die Schule aller Kinder am Anfang der Schulpflicht.

In einer sich stetig und zunehmend schneller verändernden Gesellschaft soll unsere Schule als Eingangsstufe des Schulwesens einen Schonraum bilden, in dem Kinder behutsam zu eigenverantwortlichem Handeln angeleitet und geführt werden:

-          Training von Umgangsformen der Kinder untereinander, Lehrer/innen,       Erwachsenen

-          Umgang mit und Bewältigung von Konflikten

-          Integration behinderter Kinder – gemeinsamer Unterricht (GU)

-          sachorientiertes und sinnstiftendes Lernen mit der Förderung von Handlungsbereitschaft und sozialer Verantwortung

-          Lernen lernen (Imagination, Trial and Error – Problemlösungsverhalten etc.)

-          Führen und Wachsenlassen

 

 

 

 

 

 

  1. Den Eltern wird die Teilhabe und Mitgestaltung am schulischen Bildungsauftrag ermöglicht:

 

-          Elterngespräche und Beratung

-          Klassenpflegschaftsversammlungen

-          Aktivitäten der Schulpflegschaft

-          Fortbildungsangebote gemeinsam für Eltern und Lehrerschaft

-          Einsatz von Büchereieltern

-          Einsatz von Eltern im Schwimmunterricht

-          Begleitung auf Klassenfahrten

-          Einbeziehung der Eltern bei Schulfesten und Projektwochen

-          Arbeit im Förderverein

-          Organisation durch Eltern „Gesundes Frühstück“

-          Mitarbeit im Garten und am Bauwagen der OGS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Unsere Schule bietet den Kindern einen Lebens- und Erfahrungsraum, in dem vertrauensvolle Bindungen zwischen Mitschülern/innen, Lehrern, Eltern aufgebaut und erfahrbar gemacht werden können, mitmenschlicher Umgang erlernt und gelebt werden kann:

 

-     sich selbst als „Individuum“ begreifen lernen

-     Vereinbarungen und Absprachen über Regeln und Rituale

-     Vermeidung von Ausgrenzungen und Diskriminierungen jedweder Art:

-          Herkunft / Nationalität

-          Religion

-          Behinderungen geistiger und körperlicher Art

-          aufgrund körperlicher Merkmale

-          Leistung

-          Kleidung

-          Abwehr von Klischees

-          Stärkung der sozialen Kompetenz                                              

 

 

 

 

 

 

 

  1. Alle Bemühungen verfolgen als Ziel die „verantwortliche Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in der

 

-          Klassengemeinschaft

-          Schulgemeinschaft

-          Dorfgemeinschaft einschließlich Vereinsleben

 

 

 

 

 

 

  1. Der erziehende Unterricht verfolgt als Ziele:

 

-          Stärkung des Selbstvertrauens

-          Förderung der Leistungsbereitschaft und der Leistungskraft

-          Umgang mit Misserfolg und Erfolg

-          Förderung des selbständigen Denkens und Handelns in Schul- und Alltagssituationen

-          Verantwortung übernehmen zu können nicht nur für Mitmenschen, sondern auch bzw. insbesondere für sich selbst, z. B. bezüglich Gesundheit, Teilnahme am Straßenverkehr, ....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

B

 

Festlegung des inhalts- und qualitätsbezogenen Anforderungsprofils

 

 

1. Deutschunterricht

 

Aufgaben und Ziele des Deutschunterrichts

 

- Unterricht in der Grundschule ist an Themen aus der Lebenswirklichkeit der Kinder

gebunden. Fachliche Inhalte ordnen sich diesen Themen unter.

 

- Alle Kinder müssen sich am Ende der Grundschulzeit verständigen, lesen und

und schreiben können.

 

1. Mündliches Sprachhandeln

 

Ziel ist die Weiterentwicklung verbaler und nonverbaler Ausdrucksformen sowie das gemeinsame Entwickeln einer Gesprächskultur.

 

Dies setzt bewusst inszenierte Sprach/Sprechsituationen voraus, die der Erweiterung der kommunikativen Kompetenz der Kinder dienen.

Kommunikation findet in sehr unterschiedlichen Situationen statt und berücksichtigt die individuellen Kompetenzen der Kinder.

Kommunikation bedarf grundlegender Regeln.

 

Das bedeutet für unsere Schule:

Im Unterricht werden regelmäßig berücksichtigt:

 

-       alltägliches und demokratisches Sprechen

      (Erzählkreis, Feste und Feiern planen…)

-       Geschichten erzählen

-       Reflektieren

-       szenisches Spiel (Theaterspiel)

 

 

 

2. Schriftliches Sprachhandeln, einschließlich Rechtschreiben

 

Ziel ist die Förderung einer generellen Rechtschreibsicherheit, eines Regelbewusstseins und eines Rechtschreibgespürs.

 

Die Ausgangsschrift für unsere Schulanfänger ist die Druckschrift. Die Schüler lesen und schreiben in Druckbuchstaben, weil diese in der Umwelt der Kinder überall vorkommen und die Druckschrift zunächst leichter zu erlernen ist als eine verbundene Schreibschrift. Wenn die Kinder in der Druckschrift schreiben können, erlernen sie die Schulausgangsschrift. Der Übergang zu dieser verbundenen Schrift fällt meist nicht schwer, viele Buchstaben ähneln denen der Druckschrift.

 

 

Von Beginn an werden die Kinder mit Hilfe der Anlauttabelle motiviert, mit allen Buchstaben umzugehen, erste Wörter zu schreiben, nach und nach eigene Texte zu entwickeln. Die Buchstaben erarbeiten sich die Kinder anhand des Lehrgangs von Norbert Sommer-Stumpenhorst. Ergänzend dazu verwenden wir den Buchstabenordner „Tinto“.

 

In den Klassen 2 - 4 arbeiten wir mit dem Lehrwerk „Tintenklecks“. Dieses Lehrwerk besteht aus einem kombinierten Lese- und Sprachbuch sowie zwei Übungsheften. Obwohl Wörterlisten zum Anhang gehören, nutzen wir in den Klassen zusätzlich ein Wörterbuch, damit die Kinder nachschlagen und ggf. ihre Rechtschreibleistung selbstständig überprüfen und verbessern können.

 

Rechtschreiblernen muss für die Kinder in sinnvollen Zusammenhängen erfolgen.

Selbstbestimmtes Schreiben und gezielte Rechtschreibarbeit ergänzen sich.

Das heißt für uns im Besonderen: eigene Büchlein schreiben, Gedichte schreiben, Texte schön gestalten (auch am Computer), Rechtschreibkarteien bearbeiten (z.B. CVK - Rechtschreiblehrgang und Schroedel – Wortschatzkartei, Klaro, LÜK und Paletti, Arbeit mit dem Wörterbuch, Schreibkonferenz).

 

 

 

3. Lesen - Umgang mit Texten und Medien

 

Voraussetzung für das Lesenlernen ist die Kenntnis der Buchstabenlaute. Durch das Zusammenschleifen einzelner Laute gelangen die Kinder zum ganzen Wort. Mit Hilfe vielfältigen Materials erweitern die Kinder ihre Lesefähigkeit und gelangen schließlich zur Satzebene.

 

Die Schüler entwickeln ihre Lesekompetenz in einer anregenden Leseumgebung.

In Anlehnung an den Lehrplan bedeutet das für uns im Besonderen: Möglichkeit des selbstvergessenen Lesens in der Bücherei, Lesen von Lektüren, Besuch der Stadtbücherei, Umsetzen von Texten in Rollenspiele, Sketche und Theaterstücke, Arbeit am Computer.

 

 

 

4. Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

 

Das schriftliche Sprachhandeln erwächst aus der unterrichtlichen Arbeit und umfasst unterschiedliche Schreibsituationen wie z.B. Gedichte, Geschichten, Anleitungen, Tagebucheinträge etc.. Dabei gehören die Überarbeitungen und Veröffentlichungen zum Schreibprozess.

Zudem sollen die Schüler grundlegende sprachliche Strukturen und Fachbegriffe kennen und anwenden.

Dazu gehören:

 

  • Wortebene (z.B. Wortfamilie, Zeitform, Wortart)
  • Satzebene (z.B. Satzzeichen, Satzglied, Satzart)
  • Textebene (z.B. Textformen, Textteile, elektronische Texte)

 

 

 

 

2. Lesen ist mehr als eine Technik

 

Freude am Lesen

 

Lesen gehört zu den wichtigsten Grundkenntnissen, die eine Grundschule vermitteln soll. Die Freude am Lesen soll in den Kindern geweckt werden.

Grundlegende Aufgabe ist, durch Texte die Freude, die Fähigkeit und die Bereitschaft der Kinder, mit Texten umzugehen, zu wecken und zu fördern. (RL.)

 

Ein nicht zu vernachlässigendes Ziel der Leseerziehung ist die Erziehung zum Buch. Kinder brauchen, um Leser zu werden, eine anregende Leseumwelt und alltägliche Lesesituationen mit individuellen Lesemöglichkeiten.

Um die Lesefreude der Kinder zu steigern, sind folgende Maßnahmen möglich:

 

-          Besuch der öffentlichen Bücherei

-          Autorenlesungen

-          Teilnahme an Lesewettbewerben

-          Ganzschriften lesen

-          Kinderbriefkasten

-          Klassentagebuch

-          Klassen-/ Schülerzeitung

-          Buchempfehlungen der Kinder

-          Lesekonferenzen

-          Texte erstellen und vortragen

-          Geschichtenbuch

-          Vielfältige Lesespiele (Domino, Memory,...)

 

 

3. Schulbücherei

 

Eine weitere Maßnahme die Lesefreude der Kinder zu steigern sind unsere Schülerbüchereien, die schon seit vielen Jahren bestehen und ständig auch mit Hilfe von Eltern überarbeitet werden.

Hier haben die Kinder im Rahmen der Büchereistunde (jede Woche bzw. alle 14 Tage) Gelegenheit, ein Buch ihrer Wahl auszuleihen. Geleitet werden diese Büchereistunden dankenswerterweise von „Bücherei – Eltern“. Doch hier steht nicht nur das Ausleihen von Büchern im Vordergrund, sondern zahlreiche weitere Aktivitäten während dieser Stunde sind möglich:

 

-          Vorlesen

-          Kassetten vorstellen, anhören und mit dem Buch vergleichen

-          Ausstellungen zu Schriftstellern

-          Bastelarbeiten zu Büchern etc.

 

Die Schülerbücherei soll ein Raum für ungestörtes Lesen sein, in dem man sich wohl fühlt und Lesen als etwas Schönes empfindet.

Auch im Rahmen des Förderunterrichts ist die Bücherei gut nutzbar.

 

Eltern, die am Büchereidienst teilnehmen, kontrollieren und aktualisieren den Bestand in regelmäßigen Abständen. In Absprache mit dem Kollegium werden Empfehlungen der Eltern bezüglich Neuanschaffungen gerne berücksichtigt.

 

4. Mathematikunterricht

 

Aufgaben und Ziele des Mathematikunterrichts

 

In Mathematikunterricht werden die frühen mathematischen Erfahrungen der Kinder aus ihrem Alltag aufgegriffen, vertieft und erweitert. Ausgehend von dieser Basis entwickeln bzw. erwerben sie grundlegende mathematische Fähigkeiten und Kenntnisse.
 
Maßgebend für die Gestaltung des Mathematikunterrichts in der Grundschule sind

 

  • das entdeckende Lernen
  • das problemorientierte und anwendungsbezogene Üben
  • der Einsatz ergiebiger Aufgaben mit differenzierter Fragestellung auf unterschiedlichem Niveau und verschiedenen Lösungswegen
  • die Verknüpfung verschiedener Darstellungsformen durch Handlungen mit Material, durch Bilder, Sprache und mathematischer Symbole
  • Anwendungs- und Strukturorientierung durch Aufgreifen und Weiterentwickeln mathematischer Erfahrungen in lebensweltlichen Situationen und durch das Entdecken, Beschreiben und Begründen von mathematischen Gesetzmäßigkeiten
  • individuelles und gemeinsames Lernen
  • zielorientierter Einsatz von Anschauungsmaterialien
  • selbstständiges Benutzen von Übungsmaterialien

 

 

Im Mathematikunterricht sollen die Kinder so gefördert werden, dass sie

 

  • Grundkenntnisse über Zahlen im Zahlenraum bis 1.000.000 gewinnen
  • mathematische Operationen zu allen 4 Grundrechenarten durchführen
  • das schnelle Kopfrechnen beherrschen und auf analoge Aufgaben übertragen
  • elementare Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Geometrie und Größen erwerben
  • zu realen und simulierten Situationen bzw. vorgegebenen Sachaufgaben mathematische Fragen und Lösungswege entwickeln
  • Neugierde, Freude und eine positive Einstellung zum mathematischen Arbeiten aufbauen und mit Fehlern und Schwierigkeiten konstruktiv umgehen
  • den Nutzen des Gelernten für die Bewältigung von mathematikhaltigen Problemen und Lebenssituationen erkennen

 

 

 

 

 

 

Unterrichtswerk und Materialien

 

Im Schuljahr 2009/10 wurde durch Konferenzbeschluss für beide Schulstandorte das neue Lehrwerk „Super-M“ aus dem Verlag Cornelsen eingeführt.

Es besteht für jedes Schuljahr aus dem Schulbuch und einem Arbeitsheft. Für die individuelle Förderung und differenziertes Arbeiten stehen zwei verschiedene Blöcke, „Einstiege“ und „Aufstiege“ mit Arbeitsblättern auf unterschiedlichen Niveaustufen zur Verfügung.

 

Zusätzlich können folgende Materialien im Unterricht eingesetzt werden:

 

  • Rechenketten und Rechenschiffchen
  • Steckwürfel
  • Schüttelboxen
  • Rechenschieber
  • Hundertertafel
  • Tausenderbuch
  • Einmaleins-Tafel
  • Mehrsystemblöcke zur Darstellung von Einern, Zehnern, Hundertern und Tausendern
  • Geometrische Körper
  • Holzwürfel
  • Geobretter
  • geometrische Spiele
  • Tangram
  • Spiegel
  • Maßbänder, Zollstöcke
  • Waagen und Gewichte
  • Uhren
  • Rechenkarteien (LÜK, Paletti, Klaro, Logico, Mathe-Twist)
  • Rechenpyramiden
  • Computerprogramme (Blitzrechnen, Budenberg u.a.)
  • Texas Instruments Solar „Little Professor“
  • Denkschule
  • Stationenlernen zu Zeit, Gewichten und Grundrechenarten
  • Zahlenstrahl

 

Die Materialien sind auf die beiden Standorte Vossenack und Bergstein verteilt und werden – wenn der Etat es erlaubt – jährlich aufgestockt.

 

 

 
5. Sachunterricht

 

Aufgabe des Sachunterrichts in der Grundschule ist es, Orientierung und Hilfen zu geben zum Verständnis, zur Erschließung und Mitgestaltung der Lebenswirklichkeit der Kinder. Sie soll die Grundlage für weiterführendes Lernen schaffen und Interesse an folgenden Bereichen wecken:

-              Natur und Leben

-              Technik und Arbeitswelt

-              Raum und Umwelt

-              Mensch und Gemeinschaft und deren ständige Entwicklungen

-              Zeit und Kultur

 

Es sollen Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt werden, mit denen Zugänge zu den zentralen Fragestellungen in den oben genannten Bereichen gefunden werden können. Dazu gehören:

-              Planen und Herstellen von Gegenständen

-              Planen, Durchführen und Auswerten von Experimenten

-              Beschaffen, Verarbeiten, Präsentieren von Informationen

-              Befragen von Expertinnen und Experten

-              Nutzen von Darstellungsformen wie Tabellen, Zeichnungen, Grafiken, Plänen und Karten

-              Nutzen des Internets /Wikipedia u.ä. Plattformen

 

Der Sachunterricht vermittelt Kenntnisse:

-              naturwissenschaftliche (Wetter, Wasser und Luft)

-              technische (Fischertechnik, LEGO und Modelle aus verschiedenen Materialien)

-              raumbezogene (Wohnung und Maßstab)

-              sozial- und kulturwissenschaftliche (Berufe)

-              historische (Steinzeit, Ritterzeit)

-              ökonomische (Umwelt), zunehmende Nutzung von alternativen Energien als globales Anliegen

 

Mit folgenden Medien können sich Schüler Informationen beschaffen:

Lexika, CD, Fachbücher, Filme, Computer, Zeitungen, TV.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Außerschulische Lernorte

 

Noch so gute Anschauungsmaterialien können handelnden Umgang sowie direktes Erleben, Begegnen und Erfahren der Lebenswirklichkeit nicht ersetzen. Unterricht sollte so oft wie möglich in die zum Lernen anregende Lebenswirklichkeit verlagert werden.

 

Wir nutzen folgende außerschulische Lernorte:

 

-          Bauernhof

-          Bäckerei

-          Wasserwerk

-          Feuerwehr

-          Wochenmarkt

-          Kläranlage

-          Rathaus

-          Tagebau und deren Wandlung in Kulturstätten

-          Zoo

-          Museen, Ausstellungen, Kirche

-          Wald (Jugendwaldheim Raffelsbrand)

 

 

 

 

In Absprache mit dem Förster Herrn Melchior wurde folgender Plan entwickelt:

 

Jahrgang

Thema/Vorhaben

Dauer

 

1. Schuljahr

 

 

Waldspaziergang

 

1 Schultag ab 8.30

im Sommer

Start und Ziel ist

die Schule.

2. Schuljahr

Früchte des Waldes

1 Schultag ab 8.30

jeweils im Herbst

Start und Ziel ist die Schule.

 

3. Schuljahr

Projektwoche:

Lebensgemein-

schaft Wald

3 bis 5 Schultage

in der 2. Maihälfte

eines Jahres

ab 9.00 bis 13.00

Ort: Schule oder

andere Treff-

punkte, Jugend-

waldheim

4. Schuljahr

Pflanzaktion

Werkstoff Holz

1 ganzer Tag mit

Mittagessen im

Jugendwaldheim

in den kälteren

Monaten

 

 

 

Plan zur Projektwoche im 3. Schuljahr

 

 

 

Montag         Begrüßung, Vorstellung und Einführung

                     1. Exkursion: Orientierung und Verhalten

                     im Wald

 

 

 

 

Dienstag       Aufbau und Schichten des Waldes

                     Erkundungen dazu im Wald

                     Anpassung von Pflanzen und Tieren

 

 

 

 

Mittwoch     Tiere des Waldes

                     Beobachtungen im Wald

                    Kreisläufe in der Natur

 

 

 

 

Donnerstag Nutzung des Waldes durch den Menschen

                     Durchforstungsübung – die Arbeit des

                     Försters, Forstwirtes und Waldarbeiters

 

 

 

 

Freitag         Waldrallye mit Teilnahme-Urkunde

                     (Es werden Aufgaben in Kleingruppen

                     gelöst!)

                     Abschlussrunde

 

 

 

 

Der zeitliche Tagesablauf ist wie folgt geplant:

8.15 Uhr Abfahrt mit dem Bus zum JWH

12.30 Uhr Abfahrt vom Jugendwaldheim zur Schule,

gleichzeitig Unterrichtsschluss.

 

 

 

 

 

 

 

 

C

 

Feste – Feiern – mögliche Aktionen eines Schuljahres

 

August                      Erster Schultag nach den Sommerferien:

                                   Ökumenischer Wortgottesdienst in der Kirche

                                   Begrüßung durch alle Schulkinder

                                   kleine Feier in der Aula

                                   Treffen der Eltern, Verwandten in der Aula

                                   parallel dazu 1. Unterrichtsstunde

 

September               Bundesjugendspiele

                                   Radfahrtraining 3.Schj.

                                   Exkursion mit dem Förster des JWH zum Thema

                                   „Früchte des Waldes“, 2. Schj.

 

Oktober                    Erntedank

                                   Evtl. Besuch eines Bauernhofs

                                   Besuch des Wochenmarktes in Düren

                                   Kochen mit Kindern

                                   Gottesdienst zu Erntedank

 

November                Martinsfeier mit Spendenaktion für Schwester Lioba

                                   Gottesdienst zu Ehren der hl. Elisabeth

 

Dezember                Adventsingen an jedem Montag

                                   Weihnachtsbäckerei in der Schulküche

                                   Advent- und Weihnachtsrunden mit Eltern

                                   Adventgottesdienste in der Kirche

                                   Besuch des Weihnachtsmärchens im Stadttheater Aachen

                                    Töpfern mit einer Töpfermeisterin

 

Januar

 

Februar                    Schulkarneval auf Altweiber

                                   2010 eingebettet in eine Projektwoche

 

März                          1 Tag im JWH Raffelsbrand für das 4. Schuljahr

 

April                           Vorbereitung auf Ostern

                                   Basteln von Osterschmuck

                                   Gottesdienst

 

Mai                             Kinderkommunion

                                   Muttertag, Gedichte, Basteleien

                                   3 Projekttage für das 3.Schj. im JWH zum Thema

                                   „Lebensgemeinschaft Wald“

 

Juni                           Waldspaziergang der 1. Schuljahre (JWH) zum Thema

                                   „Essbare Pflanzen“

                                   Abschlussfahrt der 4. Schuljahre in die Jugendherberge

 

Juli                             Abschlussgottesdienst und Abschlussfeier der 4. Schuljahre

 

August

 

Erster Schultag nach den Sommerferien

 

Am ersten Schultag nach den Sommerferien besuchen die Schüler der Klassen zwei bis vier die Schule wie üblich. Für sie endet der Unterricht nach der dritten Stunde, da dieser Tag ganz im Zeichen der Schulneulinge steht.

Die Erstklässler finden sich um 10 Uhr in der Kirche ein zu einem ökumenischen Gottesdienst. Anschließend werden sie von ihren Eltern auf den Schulhof geleitet, wo sie von der Schulgemeinschaft erwartet werden. Schüler und Lehrer bilden ein Spalier und beklatschen die hindurchschreitenden Neulinge.

Nachdem sie in der Aula Platz genommen haben, führen einige Schüler für sie kleine Sketche auf, spielen auf der Flöte oder singen Lieder zur Begrüßung.

Im Anschluss daran übergeben die Erstklässler ihre Schultüte den Eltern zur Verwahrung und werden von ihren Klassenlehrer/ innen in ihren Klassenraum geführt, wo sie ihre erste Unterrichtsstunde erleben. Währenddessen werden die wartenden Angehörigen in der Aula kulinarisch verwöhnt mit Kaffee, Wasser und von den Lehrerinnen selbst gebackenen Kuchen. So vergeht die Zeit schnell, bis die kleinen neuen Schüler wieder erscheinen und in die Kameras lächeln. Außerdem haben die Eltern erstmalig Gelegenheit, sich kennenzulernen und erste Gedanken auszutauschen.

 

 

September

 

Bundesjugendspiele

 

Die Bundesjugendspiele in Leichtathletik finden wechselweise auf den Sportplätzen Vossenack / Bergstein statt. Die Schüler messen sich in den Disziplinen Weitsprung, Werfen und Laufen. Als Kampfrichter fungieren Lehrer und Eltern. Nach den Wettkämpfen weiß jedes Kind schon, ob es eine Teilnehmer-, Sieger-, oder Ehrenurkunde erlangt hat. Diese werden in den darauf folgenden Tagen ausgestellt. Als Anerkennung für den sportlichen Einsatz erhält jedes Kind ein kühles Getränk und z.B. ein paar Gummibärchen.

Kinder, die sich gerade nicht im Wettbewerb befinden, halten sich warm bei zusätzlich angebotenen Spielen wie Sackhüpfen etc.

Die Schüler der ersten Schuljahre haben gesonderte Bedingungen für Bundesjugendspiele und erfreuen sich auf dem Sportplatz an diesem Tag ebenso an Spielen.

 

Radfahrtraining des ADAC

 

Wir bieten wir den Schülern ein Fahrradtraining durch den ADAC auf dem Schulhof an. Dieses ist besonders für bewegungsarme Kinder wichtig, die durch ungelenke und unsichere Fahrweise auffallen.

Auf dem Schulhof wird ein Parcours errichtet, der unterschiedliche Schwierigkeiten birgt.    

a) um eine Stange fahren und eine Kette von einem Stab

             auf eine andere legen

            b) eine 8 fahren

            c) über ein Schrägbrett fahren

            d) eine Nummer ca. 20m behalten

            e) vor einer Absperrung genau abbremsen

 

 

Früchte des Waldes

 

Exkursion mit dem Förster Jörg Melchior des Jugendwaldheims

 

Diese Aktion ist die erste im laufenden Schuljahr, die die Schüler der 2. Schuljahre in Zusammenarbeit mit dem Jugendwaldheim Raffelsbrand unternehmen. Auf einem Waldspaziergang lernen sie die Früchte des Waldes und die entsprechenden Bäume kennen. Sie sprechen über ihre Verwendbarkeit und ihren Nutzen.             

 

 

Oktober

 

Erntedank

 

Im Zusammenhang mit Erntedank möchten wir den Fokus der Schüler auf die Wichtigkeit und Kostbarkeit der von der Natur gegebenen Nahrungsmittel lenken. Dies erfolgt auf unterschiedliche Weise:

            z.B. beim Besuch eines Bauernhofs, wo sie Einblick erhalten in das Pflanzen,

            Ernten und Verwerten bestimmter Nahrungsmitteln

            z.B. beim Besuch eines Wochenmarktes (Düren), wo sie die Vielfalt der zur

            Verfügung stehenden Naturalien sehen und sich Gedanken machen müssen

            über die Auswahl, die Verwertung und die Kosten

            z.B. beim Kochen mit Kindern

            Pflaumenmus, Pflaumenkuchen, Apfelkompott, Obstsalat, Gemüsesuppe

            z.B. in einem Gottesdienst, in dem wir Gott für die geernteten Gaben danken

                                              

 

 

November

 

St. Martin

 

Alle Kinder freuen sich auf das Martinsfest, bei dem sie ihre selbst gebastelten Laternen erst einmal um 17.30 Uhr in die Kirche tragen. Dort gestalten Kindergruppen eine Martinsfeier, die das Wirken des hl. Martin in Lied und Wort, begleitet von Flötenspiel und Gesang, gebührend ehrt. Nach dem Segen des Herrn Pastors begibt sich die Gemeinde in einer vorgeschlagenen Ordnung auf den Weg zum Martinsfeuer und anschließend in die Schulaula, wo jedes Kind gegen einen Bon einen Weckmann erhält.

Schon Wochen vor dem Martinsfest sind die Pflegschaftsvorsitzenden durchs Dorf gezogen und haben Bons für Weckmänner verkauft und zusätzliche Spenden entgegengenommen.

Um dem Beispiel des hl. Martin zu folgen, findet jedes Jahr eine „Martins-Aktion“ statt (Verkauf von Bleistiften, Glühwein, Marmelade…). Mit dem Erlös wird Schwester Lioba, eine in Vossenack gebürtige Ordensschwester, die in Parintins / Brasilien lebt, unterstützt. Schwester Lioba besucht während ihrer seltenen Heimaturlaube jedes Mal auch die Grundschule und berichtet von ihrer Arbeit, speziell aber auch vom Einsatz des für sie gesammelten Geldes. So fühlt sich jeder Spender, ob groß oder klein, eingebunden in die Hilfe, die den in Parintin lebenden Kindern zuteil wird.

 

 

 

 

 

Dezember

 

Nikolaus

 

Am Nikolaustag werden alle Kinder morgens überrascht mit einer Mandarine und einem Apfel. Dieses Obst hat der „Nikolaus“ in der Nacht in einem Jutesack vor die Klassentür gestellt.

Oft wird dieses Fest auch in Form eines Schulgottesdienstes gewürdigt.

 

Weihnachtsbäckerei

 

In den Wochen vor Weihnachten backen die Kinder mit ihren Lehrern und einigen Müttern und Vätern in der Schulküche Plätzchen, die während der einzelnen Weihnachtsfeiern zum Verzehr angeboten werden.

 

Advent- und Weihnachtsrunden

 

In der Adventszeit treffen die Schulkinder sich zu Beginn der Woche in der Aula unter dem Adventskranz zu einer kleinen 15minütigen Adventrunde. Abwechselnd gestaltet eine Klasse diese Viertelstunde und füllt sie mit Flötenspiel, einem Gedicht oder Liedern zum Mitsingen. Oft regt auch eine kleine Geschichte zum Nachdenken an.

 

Jede Klasse gestaltet eine Advent- oder Weihnachtsfeier, zu der die Familienmitglieder eingeladen werden. Die Aktivitäten sind ganz unterschiedlicher Art. Manche wandern oder basteln gemeinsam, andere bereiten sich intensiv auf eine Aufführung vor. Sie studieren ein Rollenspiel ein, lernen Gedichte und üben sich im Flötenspiel und anderem Instrumentarium. Nach dieser Unterhaltung klingt die Feier meist mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

 

Selbstverständlich finden alle Klassen den Weg zu einem vorweihnachtlichen Gottesdienst in die Kirche. Dort wird der Sinn von Weihnachten in Texten und Liedern erkennbar. Um den Blickwinkel auf die Nöte in der Welt zu schärfen, nehmen wir auch an der Aktion für den „Weltmissionstag der Kinder“ teil und wenden uns einem bestimmten Land zu, das unsere Hilfe benötigt. Im Jahre 2010 ist es Haiti. In Wort und Bild erfahren die Kinder vieles über das Land, solidarisieren sich mit den Kindern dort und sammeln Geld für ein bestimmtes Projekt. Das Missionswerk, bzw. sein Vorsitzender Prälat Dr. Klaus Krämer, bedankt sich bei den Kindern stets in einem persönlichen Brief.

 

Theaterfahrt

 

Um die Schülerinnen und Schüler schon im Grundschulalter an kulturelle Angebote heranzuführen, besucht die GGS Vossenack/ Bergstein seit vielen Jahren in der Vorweihnachtszeit das Stadttheater Aachen. Dort schauen die Kinder ein Weihnachtsmärchen, ein Musical oder ein literarisch bekanntes Werk an und schnuppern – häufig zum ersten Mal – Theaterluft, die Faszination der Bühne und der live- Aufführungen.

Einige Klassen haben schon am eigenen Leib die Aufregung und das Lampenfieber vor einer Musicalaufführung gespürt, das sie vor elterlichem Publikum spielten. Sie konnten sich gut mit den Darstellern im Theater identifizieren. (Kinderoper: Räuber Hotzenplotz)

Februar

 

Schulkarneval

 

Am Fettdonnerstag (Altweiber) feiert die ganze Schulgemeinde Karneval. Seit der Zusammenlegung der Schulen Vossenack und Bergstein wird aus platztechnischen Gründen die Turnhalle entsprechend dekoriert. Sie ergibt den Rahmen für Aufführungen wie Sketche, Lieder, Witze, Tänze, Büttenreden etc. Die Beköstigung der Narren erfolgt in der bunt geschmückten Aula. Viele fleißige Elternhände kümmern sich darum. Ein Alleinunterhalter spielt live fröhliche Stimmungslieder. Hin und wieder stattet der örtliche Karnevalsprinz mit seinem Gefolge der Schule einen Besuch ab.

 

Im Jahr 2010 wurde das Karnevalsfest in eine Projektwoche eingebettet. Diese wurde gestaltet von dem Zirkus „Zappzarap“ und den Kollegen des Lehrerkollegiums. In einer erlebnispädagogischen Woche tauchten die Kinder ein in die Zirkuswelt, eine Welt voller Träume, Akrobatik und Kunststücken. Sie schulten das Vertrauen in ihre eigenen Kräfte und in die ihrer Mitakrobaten, sie entdeckten Fähigkeiten an sich, die sie bislang nicht für möglich gehalten hätten. Das soziale Miteinander erfuhr eine neue Dimension.

Im Turnus von vier Jahren findet eine Projektwoche an der Schule statt.

 

 

März

 

Ein Tag im Jugendwaldheim für das 4. Schuljahr

 

Dieser Termin wird für die Kinder ganztägig angeboten. Die Klasse wird in zwei Gruppen eingeteilt. Im Wechsel arbeitet eine Gruppe in der Holzwerkstatt, die andere Gruppe führt eine Pflanzaktion durch. Der Wechsel findet mittags, nach einem Essen in der Grillhütte, statt.

Bei der Pflanzaktion lernen die Kinder einmal, junge Schösslinge dem Boden zu entnehmen, des weiteren, diese jungen Bäume an einem passenden Standort wieder einzupflanzen.

In der Holzwerkstatt dürfen sie Spielsachen o.ä. aus Holz herstellen.

 

 

April

 

Vorbereitung auf Ostern

 

Alle Klassen richten ihren Fokus auf das Osterfest. nehmen die Fastenzeit und ihren Sinn bewusst wahr, schmücken ihre Fenster, basteln kleine Ostergeschenke für die Familie, lernen die religiöse Bedeutung des Osterfestes im Religionsunterricht kennen und gestalten einen Gottesdienst. Sie praktizieren etliche Osterbräuche oder lernen sie kennen.

 

 

 

 

 

 

 

Mai

 

Muttertag

 

Am ersten Sonntag im Monat Mai werden die Mütter geehrt. Auch in der Schule werden die Kinder darin unterstützt, ihrer Mutter besondere Aufmerksamkeit und Dankbarkeit zukommen zu lassen in Form von Gedichten, Briefen, Basteleien oder anderen persönlichen Geschenken.

 

Kommunion

 

Die Kinder der 3. Klassen feiern zusätzlich in diesem Monat das Fest der 1. heiligen Kommunion. Die anderen Kinder der Klasse besuchen am 2. Kommuniontag den Dankgottesdienst und bringen dadurch die innere Anteilnahme zum Ausdruck.

 

3 Projekttage für das 3. Schuljahr im Jugendwaldheim (JWH)

 

In diesen 3 Tagen lernen die Kinder theoretisch und praktisch viel über Flora und Fauna des Waldes. Sie haben intensiven Kontakt mit dem Förster Jörg Melchior, der sie schon vom Kindergarten an begleitet hat und der sie anleitet, den Wald mit allen Sinnen zu erleben und zu erforschen.

 

 

Juni / Juli

 

Waldspaziergang des 1. Schuljahres

 

Herr Melchior vom JWH Schlagstein holt die Erstklässler zu Unterrichtsbeginn ab und begleitet sie auf einem Rundgang durch den Wald, auf dem es vor allem darum geht, welche Pflanzen sie kennen, welche Pflanzen genießbar sind, welche ungenießbar. Gegebenenfalls legen sie darüber ein Herbarium an.

 

Abschlussfahrt der 4. Schuljahre

 

Im Regelfall fahren die Klassenlehrer der 4. Schuljahre mit ihren Klassen für 3 Tage in eine Jugendherberge, die in der Nähe liegt und evtl. auch zu Fuß erreicht werden kann. Zu diesem Gemeinschaftsfördernden Unternehmen gehören natürlich Besichtigungen von Burgen Museen, Tierparks, Wasserwerken, Erlebniswanderungen, Spiele und andere Aktivitäten. Erfahrungsgemäß schweißt solch ein Erlebnis Lehrer und Kinder noch mehr zusammen als bisher und beide lernen sich auch von der privaten Seite her kennen.

 

Abschlussfeiern

 

Die Schüler der 4. Klassen werden im Rahmen einer feierlichen Abschlussfeier verabschiedet, an der die Schüler, deren Eltern, die Geschwister, die Klassenlehrer und oft auch die Lehrer, die mit ihnen unterrichtlich verbunden waren, teilnehmen. Sie findet entweder in der Aula, gerne aber auch in den umliegenden Grillhütten oder auf den naturumgebenen Grillplätzen statt. Nach einem interessanten Programm, das die Kinder gestalten, entspannen sich alle bei einem großartigen Buffet.

 

 

 

D

 

Schule von 8 bis 1 und OGS

 

 

Das ABC der OGS Vossenack an der GGS Vossenack/Bergstein

 

 

 

A wie Abholzeiten

 

Unsere Abholzeiten sind montags bis donnerstags um 16:00 Uhr, freitags um

15:00 Uhr.

Falls Sie Ihr Kind eher abholen müssen, bitten wir Sie uns vorher zu informieren.

 

AGs

 

Wir versuchen unsere AGs nach den Interessen Ihrer Kinder auszuwählen. In der Regel wechseln die AGs halbjährlich. Die AGs finden in der Zeit von 15:00 – 16:00 Uhr statt. Ihre Kinder können in jede AG dreimal hineinschnuppern und sollen sich dann für das Schulhalbjahr entscheiden, an welchen AGs sie teilnehmen.

 

Angebote in der Gruppe

 

Wir basteln, turnen, backen, kochen, gärtnern, bauen, entspannen, spielen, wandern usw.

 

Aufgaben

 

Wir legen Wert darauf, dass die Kinder zu kleinen Diensten, wie z.B. Blumen gießen innerhalb der Gruppe herangezogen werden. So sollen sie lernen, für die Gruppe Verantwortung zu übernehmen.

 

B wie Besuch

 

Sie dürfen uns jederzeit in der OGS besuchen. Vereinbaren Sie aber vorher bitte einen Termin mit uns.

 

C wie Catering

 

Unser Mittagessen beziehen wir vom Geschwister Louis Haus in Vossenack.

 

D wie Daten

 

Bitte informieren Sie uns, wenn sich Ihre persönlichen Daten ändern.

 

 

Dekoration

 

Uns ist es wichtig, dass die OGS–Räume schön gestaltet sind und eine gemütliche Atmosphäre herrscht.

 

E wie Essenszeiten

 

Unsere Essenszeiten liegen zwischen 13:00 – 13:45 Uhr. Das Essen wird in der Schulküche eingenommen.

 

Essensgeld

 

Der monatliche Beitrag für das Essen beträgt zurzeit 45 Euro. Die Zahlung erfolgt per Dauerauftrag. Am Ende des Schuljahres erfolgt eine Rückzahlung der Tage, an denen Ihr Kind entschuldigt gefehlt hat.

 

Essensabmeldungen

 

Abmelden müssen Sie Ihr Kind am Vortag bis 16:00 Uhr beim Betreuungspersonal der OGS. In Ausnahmefällen, z.B. kurzfristige Erkrankung, können Sie Ihr Kind am Fehltag morgens in der Zeit von 8:00 – 9:00 Uhr nur unter der OGS Handynummer abmelden. Da es sich dabei um ein Entgegenkommen der OGS und des Altenheims handelt, kann es vorkommen, dass das Handy ausgeschaltet ist und Ihr Kind an diesem Tag als unentschuldigt eingetragen wird. Daher ist eine Abmeldung am Vortag sicherer.

 

Elternabend

 

Zu Beginn des Schuljahres wird ein Elternabend angeboten. Themenelternabende können nach Bedarf angeboten werden.

 

 

F wie Ferien

 

Die OGS Vossenack und die OGS Straß gestalten das Ferienprogramm gemeinsam.

Ferienangebot: Osterferien: 1 Woche, Sommerferien: 3 Wochen, Herbstferien: 1 Woche. Zwei bewegliche Ferientage werden in der jeweiligen OGS angeboten.

Das Ferienangebot findet von 8:00 – 16:00 Uhr, freitags bis 15:00 Uhr statt. Der Bedarf wird schriftlich abgefragt und die Teilnahme ist dann verbindlich. Danach werden die Angebote sowie die Personalbesetzung geplant.

Anhand der Anmeldungen entscheidet die Gemeinde, ob das Ferienprogramm stattfindet.

Jeweils nach den Herbstferien erhalten Sie die genauen Ferienzeiten für das jeweilige kommende Jahr.

 

Gwie Gruppentag

 

Ein Tag in der Woche ist Gruppentag, d.h. an diesem Tag finden gruppeninterne Aktivitäten statt. Es werden keine AGs angeboten.

 

Geburtstage

 

Kinder, die ihren Geburtstag gerne in der OGS feiern möchten, können sich Freunde aus der OGS einladen. In der Regel feiern wir in der Küche. Sie können Ihrem Kind gerne Kuchen oder andere Leckereien mitgeben.

 

 

 

H wie Hausaufgaben

 

Wir bieten Ihrem Kind Raum, Zeit und Ruhe, um die Hausaufgaben möglichst selbstständig zu erledigen. Informationen über eventuelle Schwierigkeiten bei der Hausaufgabenerledigung werden an die Schule weitergegeben, so dass diese Rückmeldung in die Unterrichtsgestaltung einfließen kann. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Hausaufgabenkonzept.

 

Iwie Informationen

 

Wichtige Informationen finden sie an unserer Infowand gegenüber dem OGS Raum.

 

 

Kwie Kinderkonferenz

 

Unsere Kinderkonferenz findet in regelmäßigen Abständen statt. Die Kinder können realistische Wünsche äußern, es werden anfallende Probleme besprochen, der OGS Sprecher wird gewählt. Die bestehenden Regeln werden besprochen bzw. bei Bedarf geändert.

 

Kochen

 

Freitags kochen wir manchmal selber.

 

 

M wie Mittagessen

 

Die Kinder sitzen in kleinen Tischgruppen zusammen und können sich aus Schüsseln selbst bedienen. Dadurch lernen sie den angemessenen Umgang mit Essen (z. B. Mengen). In der Regel sitzt an jedem Tisch eine Betreuerin. Wir achten auf gute Tischmanieren.

 

Mitmachen

 

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung.

 

 

 

 

 

O wie OGS Handynummer:

 

Achtung, die OGS Handynummer hat sich geändert

 

Während der Öffnungszeiten erreichen Sie uns unter folgender Handynummer:

 

0160 6450834

 

 

P wie Personal

 

Die OGS ist personell wie folgt besetzt:

Eine hauptamtliche Erzieherin, drei Honorarkräfte, eine Küchenkraft, die ebenfalls im Gruppendienst eingesetzt wird.

Lehrer, die die Hausaufgaben an drei Tagen betreuen , sowie verschiedene halbjährlich wechselnde AG Kräfte.

 

Qwie Qualität

 

Zur Qualitätssicherung gehört u. a. die fachliche Qualifizierung der Mitarbeiter/innen durch z.B. Fortbildungen und kollegiale Beratung. Damit die Qualität unserer OGS auch weiterhin gewährleistet

werden kann, ist es wichtig, dass alle Beteiligten sich an Absprachen und Regeln halten.

 

R wie Regeln

 

In den regelmäßig stattfindenden Kinderkonferenzen erarbeiten die Betreuer zusammen mit den Kindern Regeln, die für ein freundliches, rücksichtsvolles Miteinander wichtig sind.

 

Räumlichkeiten

 

Uns stehen zwei OGS Räume zur Verfügung. Ein Raum wird zum Basteln, Kicker spielen, bauen usw. genutzt. Der zweite Raum wird zum Erzählen, Vorlesen, Verkleiden, Faulenzen, Kinderkonferenz usw. genutzt. Im Entspannungsraum, der gleichzeitig auch Musik- und Hausaufgabenraum ist, gehen wir bei Schwarzlicht auf “ Entspannungsreisen“.

Die Turnhalle steht uns an drei Nachmittagen zur Verfügung.

 

S wie Sammeln von wertfreiem Material

 

Wir sammeln fast alles z.B. Wolle, Dosen, Servietten, Weinkorken, Muscheln, Kronkorken, Watte usw.. Diese Materialien werden für viele freie Bastelangebote genutzt.

 

Sportsachen

 

Da wir sehr oft spontan in die Turnhalle gehen, sollte das Sportzeug während der Woche nach Möglichkeit in der OGS bleiben. Am Wochenende kann es zum Waschen mit nach Hause genommen werden.

 

 

 

T wie Träger

 

Träger der OGS Vossenack ist der Sozialdienst katholischer Frauen Düren e.V..

 

 

Vwie Verabredungen

 

Verabredungen der Kinder untereinander sind Ihrerseits bitte von zu Hause zu planen.

 

 

W wie Wechselkleidung

 

In den Wintermonaten sollte Ihr Kind nach Möglichkeit Wechselkleidung in der Gruppe zur Verfügung haben. Hausschuhe und ein Paar ältere Schuhe bzw. Gummistiefel sollen ebenfalls in der OGS sein.

 

 

Z wie Zusammenarbeit

 

Zum Wohle Ihres Kindes freuen wir uns auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und OGS.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E

 

Förderverein

 

Der Förderverein der Grundschule Vossenack wurde im Frühjahr 1996 mit dem Ziel gegründet, die Schule mit zusätzlichen Lehr- und Lernmitteln auszustatten, um Lerneifer und –freude der Kinder zu unterstützen und zu fördern.

Der Wirkungskreis des Fördervereins hat sich in den 15 Jahren seines Bestehens verändert und vergrößert. Bedingt durch die Entwicklung der Schülerzahlen, bilden die beiden Grundschulen in Vossenack und Bergstein mittlerweile eine Einheit, so dass sich der Förderverein auch für die Kinder der Schule am Standort Bergstein einsetzt. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden konnten bisher folgende Projekte finanziert bzw. unterstützt werden:

  • Außentischtennisplatte auf dem Wiesenhof
  • Transportwagen für Hilfsmittel im Schwimmunterricht
  • Lernhilfen: Paletti und Logico
  • Literatur für die Schülerbücherei
  • Ergänzung der Computer-Möbel
  • Spiele und Spielgeräte für die Mittagsbetreuung
  • Projektionswand in der Aula und Beamer

     für die Vorführung von Unterrichtsfilmen

  • Basketballkorb für den Schulhof
  • Sitzsäcke für die Mittagsbetreuung
  • Verdunklungseinrichtung für die Aula
  • Förderung des Zirkus-Projektes der Schüler/innen

           aus Vossenack und Bergstein im Jahr 2010

  • Aktionen zum Thema: „Gesunde Ernährung“
  • Modernisierung und Ergänzung der PC-Ausstattung durch Laptops

 

Geplante Fördermaßnahmen:

  • T-Shirt-Aktion zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls
  • Zusätzliche Lehr- und Lernmittel
  • Bühnenvorhang in der Aula

 

Darüber hinaus hat der Förderverein Fotovoltaik-Anlagen auf den Schuldächern in Vossenack und Bergstein übernommen, um nach Ablösung der seit 2001 laufenden Kredite, den finanziellen Spielraum im oben genannten Sinn dauerhaft zu erweitern.

G

 

„Gemeinsamer Unterricht“ (GU) an der GGS Vossenack

 

 

Allgemeine Info

 

Wenn festgestellt wird, dass ein Schüler oder eine Schülerin in der Regelschule nicht ausreichend gefördert werden kann, hat dieses Kind Anspruch auf sonderpädagogische Förderung.

 

Förderort

 

Die sonderpädagogische Förderung kann innerhalb

  • der Regelschule durch einen Sonderpädagogen erfolgen (GU)
  • durch eine Umschulung an eine Förderschule mit festgestelltem Förderschwerpunkt.

 

Die Förderung innerhalb der Regelschule heißt „Gemeinsamer Unterricht“ (GU). Im konkreten Fall sieht es so aus, dass der Schüler/Schülerin in seiner/ihrer Klasse an der Regelschule verbleibt. Ein Sonderpädagoge kommt wöchentlich mit 2 oder 3 Stunden zur speziellen Förderung des Kindes an die Regelschule. Ob die Schülerin oder der Schüler dann einzeln von der Förderschullehrkraft oder in kleinen Gruppen oder im Klassenverband unterrichtet wird, hängt von der GU-Organisation der jeweiligen Schule und vom Einzelfall ab.

 

Die Wahl des Förderortes hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Wie hoch ist der Förderbedarf des einzelnen Kindes?
  • Ist an der entsprechenden Regelschule GU eingerichtet?
  • Stehen noch zeitliche Kapazitäten für den GU zur Verfügung?

 

Wenn ein Schüler oder eine Schülerin in der Regelschule deutlich erkennbare Schwierigkeiten hat, besteht sowohl für die Eltern als auch für die Regelschule die Möglichkeit, ein Verfahren zur Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs (AO-SF) zu beantragen.

Die Teilnahme am Gemeinsamen Unterricht setzt einen Antrag der Eltern voraus.

Die Schulaufsichtsbehörde kann den Eltern einen solchen Antrag empfehlen.

Nach der Entscheidung über den Förderort wird der Schüler/Schülerin einem für ihn geeigneten Förderort zugewiesen.

 

Auflösung des Gemeinsamen Unterrichts

 

Ist nach Auffassung der Klassenkonferenz die sonderpädagogische Förderung einer Schülerin oder eines Schülers nicht mehr erforderlich, teilt die Schule dies der zuständigen Schulaufsichtsbehörde nach einem Gespräch mit den Eltern mit.

Die Schulaufsichtsbehörde trifft die Entscheidung und informiert die Eltern.

Hält die Klassenkonferenz einen Wechsel des Förderschwerpunkts für erforderlich, teilt die Schule dies den Eltern mit und begründet es. Die Schulaufsichtsbehörde entscheidet.

 

 

 

Wechsel des Förderortes

 

Ist nach Auffassung der Klassenkonferenz bei Fortbestand eines sonderpädagogischen Förderbedarfs mit bisherigem Förderschwerpunkt ein Wechsel des Förderortes angebracht, lädt der Schulleiter die Eltern zu einem Gespräch ein. Die Schulaufsichtsbehörde wird so rechtzeitig informiert, dass diese vor Ablauf des Schuljahres über den Förderort entscheiden kann.

 

Organisation des Unterrichts

 

Im Gemeinsamen Unterricht lernt das Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusammen mit nicht behinderten Kindern in einer allgemeinen Schule. (hier GGS – Vossenack)

Hierzu erhält die Lehrkraft der allgemeinen Schule Unterstützung durch eine Sonderschullehrkraft.

Beide erstellen gemeinsam einen Förderplan für das Kind. Sie unterrichten zusammen in der Klasse und überprüfen regelmäßig die Lernfortschritte des Kindes. Alternativ wird das Kind von der GU-Lehrerin einzeln unterrichtet.

 

Unterrichtsinhalte

 

In der Grundschule kann der Gemeinsame Unterricht zielgleich oder zieldifferent erfolgen, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind.

 

  • Kann ein Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf das Bildungsziel der Grundschule erreichen, so wird es nach den Grundschulrichtlinien unterrichtet. Die sonderpädagogische Förderung ist dann zielgleich.

 

  • Wird nach dem Bildungsziel einer Förderschule mit Schwerpunkt Sprache, Lernen oder Emotionale und Soziale Entwicklung unterrichtet, so erfolgt die Förderung im Gemeinsamen Unterricht anhand der Richtlinien und Lehrpläne dieser Schulformen.

 

Schulabschlüsse

 

Im Gemeinsamen Unterricht können die Abschlüsse der allgemeinen Schule bzw. die Abschlüsse der entsprechenden Förderschwerpunkte erreicht werden.

 

GU – Organisation

Seit einigen Jahren betreut die Grundschule Vossenack Schülerinnen und Schüler im Gemeinsamen Unterricht. Sie werden sowohl im Einzel- und Gruppenunterricht als auch im Klassenverband unterrichtet.

 

So erhalten die GU-Schülerinnen und Schüler manchmal zusätzlich meist parallel zum Klassenunterricht eine Betreuung von zwei bis vier Unterrichtsstunden.

 

Die Förderung der GU-Schülerinnen und Schüler betrifft vor allem folgende Bereiche:

 

  • Wahrnehmung (visuell und auditiv)
  • Konzentration
  • Merkfähigkeit
  • Sprachförderung
  • Emotionale und soziale Entwicklung
  • Unterstützung bei Lerninhalten der Bereiche Sprache und Mathematik

Beratung

 

Eine Sonderpädagogin steht dem Kollegium zur Beratung zur Verfügung.

In den ersten Schuljahren der neuen Schuleingangsphase finden immer wieder Beratungen und Diagnosen von Lernschwierigkeiten mit Hilfe verschiedener Tests bezüglich der Erstklässler statt.

Die Organisation der GU-Stunden ermöglicht hierfür in der Regel eine flexible Beratungsstunde einmal in der Woche.

 

 

Räumlichkeiten und Material

 

Die Einzel- und Kleingruppenförderung findet in einem Gruppenraum statt.

In einem Schrank sind dort die für den GU angeschafften Fördermaterialien untergebracht.

 

 

Kriterien zur Aufnahme von Schülern mit sonderpädagogischer Förderung

an der GGS Vossenack/Bergstein

 

Die GGS Vossenack/Bergstein ist eine Grundschule, die über eine geringe Anzahl von Stunden zur sonderpädagogischen Förderung im Gemeinsamen Unterricht verfügt.

Die wöchentliche Stundenzahl beträgt 10 Stunden, in denen 5 – 6 Schüler gefördert werden können.

Die Schule am Standort Vossenack verfügt über die baulichen (z.B. eine Rampe im Bereich zu den beiden Gebäuden und den dazugehörigen Klassenräumen im Erdgeschoss), materiellen (vielfältiges Fördermaterial) und personellen (zurzeit 10 Stunden von einer Sonderschullehrerin) Voraussetzungen zur Durchführung der Integration.

Behinderte und nicht behinderte Kinder lernen miteinander und voneinander. Ziel des GUs ist der selbstverständliche Umgang miteinander.

 

Kinder können von folgenden Behinderungen betroffen sein:

 

Lern- und Entwicklungsstörungen

 

  • Lernbehinderung (LB)
  • Sprachbehinderung(SQ)
  • Geistige Behinderung (GB)
  • Emotionale- und soziale Entwicklung (E)

 

An der GGS Vossenack/Bergstein können grundsätzlich Kinder, die von einer oder mehrerer dieser Behinderungen betroffen sind, unterrichtet werden. Ausnahmen bilden Kinder, deren Behinderung so schwerwiegend ist, dass die an unserer Schule gegebenen räumlichen, personellen und sächlichen Voraussetzungen für eine sonderpädagogische Förderung nicht genügen.

Die Einschulung richtet sich primär nach Art und Ausmaß der Behinderung mit dem Ziel der bestmöglichen Schulbildung.

 

 

 

 

 

Kinder die Förderung in folgenden Schwerpunkten brauchen: Sprache/Lernen/ Emotionale und Soziale Entwicklung /Geistige Entwicklung, sollten folgende Voraussetzungen bei der Aufnahme in die Grundschule mitbringen:

 

  1. Die Schüler müssen aufgrund ihres Sozialverhaltens innerhalb einer Gruppe von bis zu 32 Schülern zu beschulen sein.

 

Das Kind sollte auch durch den erfolgreichen und regelmäßigen Besuch einer Kindertagesstätte gelernt haben, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, ein Problem zu lösen.

Das Kind sollte seine Wünsche, Gefühle und Gedanken so ausdrücken können, dass sie von seinen Mitmenschen verstanden werden.

Das Kind sollte an verständliche und nachvollziehbare Absprachen und Regeln gewöhnt sein.

Das Kind sollte in der Lage sein, seine eigene Meinung zu sagen und dazu zu stehen. Es sollte in bestimmten Situationen „nein“ sagen können.

 

  1. Die Schüler können sich sprachlich so gut ausdrücken, dass sie grundsätzlich über einen altersgemäßen sprachlichen Entwicklungsstand verfügen.

 

3.   Migrantenkinder erhalten Unterstützung durch die Eltern und nehmen bei geringen Deutschkenntnissen zusätzlich an Deutschkursen in Düren teil.

 

  1. Sprachauffälligkeiten hinsichtlich Wortverständnis, Grammatik und Satzbildung sollten nur geringfügig als Defizite vorliegen, sodass eine Förderung im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts von maximal 2 Stunden wöchentlich den Schüler/die Schülerin erfolgreich am Unterricht in der Regelschule teilnehmen lässt.

 

Dies bedeutet:

  • das Kind spricht in ganzen Sätzen von ca. 5 Wörtern
  • das Kind kann Geschichten in einfacher Sprache nacherzählen und in unterschiedlichen Variationen wiedergeben
  • Wörter mit mehrfachen Bedeutungen werden beim Zuhören verstanden
  • Geschichten und Witze zu konstruieren gelingt auf einfache Weise
  • Grammatikalisch geringe Defizite erkennbar
  • In der Lautbildung sind nur geringe Fehler hörbar
  • Das Kind erweitert täglich seinen Wortschatz, den es aktiv anwendet
  • Wortspielereien, wie der Versuch zu reimen oder Wörter zu erfinden,    gelingen selbständig oder mit kleinen Hilfen
  • Unsicherheiten bei S-Lauten können noch vorliegen
  • Stockendes Erzählen und die Schwierigkeit, grammatikalisch komplexe Sätze zu bilden, können im Gemeinsamen Unterricht unterstützt werden

 

 

  1. Das zu Grunde liegende Gutachten (AO-SF) weist Förderung in wesentlichen Schwerpunkten aus, sodass eine individuelle Förderung sinnvoll durchgeführt werden kann. Ist im Gutachten eine intensive, tägliche Förderung des sonderpädagogischen Schwerpunktes in einer kleinen Lerngruppe ausgewiesen, übersteigt dies den Rahmen des hier Leistbaren.

 

 

 

  1. Über die Aufnahme eines Grundschülers mit sonderpädagogischer Förderung entscheidet der Schulleiter nach Absprache mit der Konrektorin und der Sonderschullehrerin. Innerhalb dieses Gremiums wird über die zu fördernden individuellen Lerndefizite eines jeden Schülers diskutiert und überlegt, ob ein erfolgreicher Schulbesuch des jeweiligen Kindes gesehen werden kann.

 

  1. Sind die personellen und sächlichen Voraussetzungen an der Grundschule gegeben, kann ein Kind an der GGS Vossenack/Bergstein aufgenommen werden.

 

Die sonderpädagogische Förderung hat folgende Organisationsformen:

  • Individuelle Förderung in Form einer Einzelförderung
  • Teamteaching im Klassenverband
  • Förderung in der Kleinstgruppe
  • Förderung des GU-Schülers in einer Kleingruppe mit anderen förderbedürftigen Mitschülern aus der jeweiligen Klasse

 

Individuelle Förderung
Zu Beginn des GUs ist der Aufbau der Bezugsebene zwischen Sonderschullehrerin und GU-Kind im Einzelkontakt wichtig.
Die Einzelförderung findet auch statt, wenn ein Kind sehr große Lernrückstände und -defizite hat (zieldifferente Förderung), sich in einer emotionalen schwierigen Situation befindet oder zeitweise nicht im Klassenverband zu integrieren ist (z. B. bei ADS und ADHS).

Klassenübergreifende Förderung
Es besteht die Möglichkeit GU-Kinder aus Parallelklassen gemeinsam zu fördern, wenn sie ähnliche Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen mitbringen. Durch diese Zusammenlegung kann das knapp bemessene Stundenkontingent aufgebessert werden. Jedem Kind stehen so mehr Förderstunden zur Verfügung und die Intervalle können verkürzt werden.

Teamteaching im Klassenverband
Die Sonderschullehrerin arbeitet stundenweise im Klassenverband mit. Diese Form hat sich besonders in den Eingangsklassen bewährt. Beim Schreib- und Leselernprozess können fein- und graphomotorische wie auch audio-visuelle Probleme von allen Kindern der Klasse sofort erfasst und angegangen werden. Die Sonderpädagogin betreut das GU-Kind im Klassenverband, kann aber auch andere Kinder fördern.

Förderung des GU- Schülers in einer Kleingruppe
Diese Organisationsform ergibt sich häufig aus dem oben genannten Teamteaching. Das GU-Kind wird hierbei innerhalb einer Gruppe gefördert, d. h. mit Kindern, die ähnliche Lern- und Verhaltensprobleme haben oder mit Kindern, die in einer kleinen Gruppe besser arbeiten können.

Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund / Integrationsförderung (IF) kann nur in sehr geringem Maße innerhalb des Klassenunterrichts stattfinden. Hier werden die Eltern in besonders gravierenden Fällen von Sprachschwierigkeiten auf Förderkurse in der Stadt Düren hingewiesen.

Organisation von Fördermaßnahmen
Die Förderung der Kinder erfolgt differenzierend und individualisierend im Unterrichtsgeschehen. Die Kinder arbeiten nach Förderplänen im Klassenverband. So kann die Sprachförderung mit Unterrichtsinhalten vernetzt und den Kindern die Möglichkeit eröffnet werden, am Unterrichtsgeschehen teilzuhaben.
Darüber hinaus erweist es sich aber als sinnvoll, diese Kinder auch in kleinen Fördergruppen zusammenzufassen. Parallel zum Regelunterricht im Fach Deutsch wird eine zusätzliche Förderlehrkraft eingesetzt, die in enger Absprache mit den Klassenlehrerinnen den Unterricht in der Fördergruppe durchführt. Auch dieser Förderunterricht ist somit in den Stundenplan der Kinder eingebettet. Die äußere Differenzierung ermöglicht neben der intensiveren Zuwendung durch die Lehrkraft eine genaue Beobachtung der individuellen Lernfortschritte.

Methodische Grundkonzeption

Bereits bei der Anmeldung der Schulneulinge nutzen wir zur Sprachdiagnose eine offene Sprechsituation, in der Kinder mit Hilfe von Bildern zu Geschehnissen erzählen. Dadurch können wir uns an der Schule ein Bild des aktuellen Sprachstands eines jeden Kindes machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

H

Schuleingangsphase am Standort Bergstein

 

Die Grundschule Bergstein war bis zum Schuljahr 2005/06 eigenständig. Zum Schuljahr 2006/07 wurde sie mit der GGS Vossenack zu einem Grundschulverbund zusammengeschlossen (GGS Vossenack/Bergstein).

Aufgrund der sinkenden Schülerzahlen hat die Gemeinde bei der Bezirksregierung Köln beantragt, den Standort zu erhalten, auch mit weniger als 60 Kindern (Schreiben vom 25.08.08).

Der Beschluss der Schulkonferenz wurde von der Bezirksregierung genehmigt, den Teilstandort Bergstein mit mind. 15 Schüler/innen in einer Lerngruppe und der Mindestschülerzahl von 30 Kindern zu erhalten.

Am 2.12.08 hat die Schulkonferenz beschlossen, dass zukünftig jahrgangsübergreifend (JÜL) gelernt werden soll.

Dies wird zurzeit (Schuljahr 2010/2011) folgendermaßen umgesetzt: Klasse 1 und 2 werden zusammen unterrichtet (24 Kinder) mit Ausnahme von Englisch,

Klasse 3 und 4 werden in Deutsch, Mathematik, Englisch und      Musik getrennt unterrichtet und in allen anderen Fächern      zusammen (31 Kinder).

Das jahrgangsübergreifende Arbeiten lässt sich nur durch offene Unterrichtsformen sinnvoll umsetzen, z.B. Wochenplan, Freiarbeit, Projektarbeit, Stationenlernen, Werkstattarbeit

Durch JÜL ergeben sich erweiterte Chancen für soziales und kognitives Lernen:

  • Kinder lernen voneinander inhaltlich und sozial (Ältere sind Vorschau für Jüngere, Jüngere geben den Älteren Anlass zur Wiederholung  Lernen durch Lehren) Kinder lernen auch auf der Metaebene. Durch Vermittlung ihres Wissens an andere werden eigene Lernerfahrungen reflektiert und gefestigt.
  • Die natürliche Gruppenbildung wie in Kindergarten und Familie wird fortgeführt.
  • Konkurrenzloses Lernen auf individuellem Niveau
  • Über- und Unterforderung wird aufgehoben, jeder arbeitet in seinem Tempo.
  • Lernumgebung wird vielfältiger; daher wird das Spektrum der Lernanregung größer.

 

 

 

 

 

Folgende Ziele werden durch JÜL verfolgt:

  • Selbständigkeit durch mehr Mitbestimmung im Lernprozess
  • Mehr Bewegungsmöglichkeiten im Schulalltag
  • Leichteres Eingewöhnen der Erstklässler in Regeln, Rituale, Gesprächsregeln, Arbeits- und Sozialformen durch Vorbildfunktion der Großen
  • Verantwortungsbewusstsein stärken durch Übernahme einer Patenschaft
  • Mehr Möglichkeit zur individuellen Förderung und Beobachtung einzelner Schüler/innen, da Lernen nicht einseitig auf den Lehrer fixiert ist.
  • Stärkung des Selbstwertgefühls. Kinder erleben sich in wechselnden sozialen Rollen: sowohl als Hilfe gebend, wie auch als Hilfe empfangend.
  • Über das inhaltliche Lernen hinaus wird die körperlich und geistig-seelische Entwicklung unterstützt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

I

 

Fortbildungen

 

  1. Rechenschwäche/Dyskalkulie (Querenburg-Institut)

 

  1. Erste-Hilfe-Training (DRK)

 

  1. Englisch für Klasse 1 ( Schulamt des Kreises Düren)

 

  1. Fortbildung Kinderschutz (Schulamt des Kreises Düren)

 

  1. Ausbildung zur Schulmediation nach dem Bensberger Mediationsmodell

 

  1. Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS)

 

  1. Verbindungslehrertagungen für das Fach kath. Religion

 

  1. Fördern und Fordern. Individuelle Wege mit dem Zahlenzauber

 

  1. Fortbildungen zu „Tintenklecks“

 

  1. „Richtig Schreiben Lernen Schritt für Schritt“. Eine Einführung in die Rechtschreibwerkstatt nach dem Konzept von N. Sommer Stumpenhorst.

 

  1. Sprachstandserhebungen im Kindergarten (Fortbildung im Schulamt)

 

  1. Bensberger Modell für Schulleiter

 

  1. Bildungsnetzwerke

 

  1. Kooperation im Schulleiterteam Bensberger-Mediationsmodell

 

  1. Vorlage „Der neue Grundschulatlas“

 

  1. Schild einjährige Fortbildung „stellvertretender Schulleiter“

 

  1. MDL: Europaschule, Schulleitung, Management

 

  1. Sport „Unfallverhütung“

 

  1. Musik mit allen Sinnen

 

  1. Bensberger Modell „3 Module Streitschlichtung“

 

  1. Jahrsgangsübergreifender Unterricht (Deutsch)

 

  1. Qualifikationskurs „Sportförderunterricht“

 

  1. Montessori-Diplomlehrgang

 

  1. Circus Pädagogik

 

  1. Individuelle Förderung

 

  1. Schild UVD

Gemeinschaftsgrundschule Vossenack

 

Schulleiterin: Ursula Welzel

 

Standort Vossenack:

Im Oberdorf 16
52393 Hürtgenwald

Tel. 02429 3478

 

Standort Bergstein:

Burgstr. 48

52393 Hürtgenwald

Tel. 02429 3450

 

e-mail:

ggs-vossenack@huertgenwald.de

 

 
Unsere Sekretariatszeiten

 

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Hausmeister

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